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Ozone Neon M50 im Hardware-Test

Die Ozone Neon M50 ist der große Bruder der von uns bereits getesteten Ozone Neon 3k. Neben einem verbesserten Sensor ist die Neon M50 zudem mit einem RGB LED System ausgestattet. Ob die M50 uns ebenso überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Testbericht!

Inhaltsverzeichnis (Ozone Neon M50 Gaming Maus)

Verpackung

Die Verpackung der Ozone Neon M50 ist die der Neon 3K sehr ähnlich. Die Farben Schwarz und Rot dominieren den, mit einem Klappdeckel versehenen, Karton. Auch hier befinden sich alle wichtigen Informationen auf der Rückseite.

Neben dem bereits bekannten Aufkleber und dem Quick Guide, hat sich Ozone etwas sehr nützliches als Beigabe für die Neon M50 ausgedacht! Solltet ihr, ähnlich wie ich, die Maus extrem beanspruchen, nutzen sich die Füße nach einiger Zeit einfach ab und Ozone hat dafür ein Set Ersatzfüße beigelegt. Meiner Meinung nach ist das eine super Sache, da die Mäuse oftmals deutlich länger leben als ihre Füße und die Maus nach dem Tausch wieder wie am ersten Tag gleitet!

Ersteindruck und Inbetriebnahme der Maus

Man merkt sofort zwei Unterschiede zur Neon 3K. Zum Einen ist die Neon M50 für Rechtshänder konzipiert, wodurch sie ergonomischer geformt ist und zum Anderen ist sie deutlich größer.

Von der Verarbeitung und der Qualität der verwendeten Materialien gibt es keinen Unterschied.

Per Plug and Play ist die Maus direkt nach dem Einstöpseln bereit für den Einsatz. Das mit 1.8 Metern lange Kabel ist gesleeved, also mit Stoff umwickelt und bietet neben dem optischen Aspekt den Vorteil, dass es sehr flexibel ist. Der USB Anschluss ist vergoldet, welches den Vorteil bietet, dass das Signal schnell und in einer sehr guten Qualität an den PC übertragen werden kann. Zudem oxidiert Gold nicht, was zur Beständigkeit beiträgt und für jahrelange gleichbleibende Übertragung sorgt.

Um die Maus an eure Bedürfnisse anzupassen, benötigt ihr allerdings auch hier die spezielle Software, die ihr auf der Homepage von Ozone herunterladen könnt.

Innerhalb der Software gibt es eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten. Die DPI kann zwischen 100 und 5000 frei gewählt werden. Die Abtastrate oder USB Report Rate gibt es in vier unterschiedlichen Stufen: 125Hz, 250Hz, 500Hz, 1000Hz.

Mit dem RGB LED System kann man für jede DPI Einstellung eine andere Farbe wählen, um sie im Eifer des Gefechts gut unterscheiden zu können. Neben den 16.8 Millionen Farben hat man die Wahl zwischen vier verschiedenen Helligkeitsstufen, einem Atem-Effekt in mehreren Geschwindigkeitsstufen oder, wenn man die gesamte Farbpracht im Wechsel erleben möchte, den Spectrum Cicle Modus.

Es befindet sich auch ein Macro Manager mit an Bord, das quasi keine Grenzen kennt. Komplexe Tastenabfolgen sind ebenso möglich wie einfache Tastenkombinationen. Diese Macros lassen sich anschließend frei auf den insgesamt 6 programmierbaren Tasten belegen.

Wie auch schon bei der Neon 3K angemerkt, würde ich mir eine Software wünschen, mit der ich über alle Produkte walten kann und nicht pro Produkt eine neue Software.

Technische Daten und Features der Maus

  • Sensor: Optisch
  • DPI (max.): 5000
  • Design: Ergonomisch (Rechtshänder)
  • Interner Speicher: 128kb
  • Gewicht: 115.5 g
  • Tasten powered by: Omron
  • Programmierbare Tasten: 6 Tasten
  • DPI einstellbar „on the fly“: Standard: 400/800 und 1000/2000 (per Software änderbar)
  • Software: Tasten, LED und Mehr über Benutzerfreundliches Interface einstellbar
  • Einstellbare Abtastrate: 125/250/500/1000HZ
  • Kompatibel mit: Windows 10, 8.1, 8, 7, XP
  • Abmessung: 132.63 x 73.48 x 41.29 mm
  • Anschluss: vergoldeter USB-Stecker
  • LED: Logo (RGB), Ring (RGB)

Spielgefühl und Qualität der Maus

Kommen wir nun zu meiner Meinung zum Spielgefühl und der Qualität der Ozone Neon M50. Die Qualität hat auch nach über zwei Wochen keine Mängel gezeigt. Die Verarbeitung ist top und die Maus hält selbst meiner recht rabiaten Art, die sich gern in Overwatch zeigt, stand. Die seitlichen Gummiflächen sorgen für sehr guten Halt, so dass die Maus auch in actionreichen Situationen nicht aus der Hand rutscht. Auch die leicht gummierte Oberfläche der Maus fühlt sich sehr angenehm an und selbst nach stundenlangem Zocken liegt die Maus fest in der Hand.

Die Maustasten lassen sich sehr gut drücken, sind dabei aber nicht zu leichtgängig, dass man sie ausversehen drücken könnte und wackeln oder klappern nicht. Das Feedback der Omron Tasten ist sehr gut wahrnehmbar, was mir persönlich bei einer Maus extrem wichtig ist.

Das Mausrad der Neon M50 ist mittig gummiert und mit spürbaren Rillen versehen. Zudem rasten die einzelnen Stufen beim Drehen schön ein, so dass man gut merkt, wie weit man das Mausrad dreht. Auch das Drücken des Mausrades, also Maustaste 3, gibt ein tolles Feedback. Hattet ihr in der Vergangenheit auch schon Mäuse, bei denen sich das Mausrad gerne mal mitgedreht hat, wenn man es gedrückt hat? Das ist mir bei der Neon M50 noch nicht passiert. Wer eine Leerlauffunktion beim Mausrad benötigt, den muss ich leider enttäuschen, denn darüber verfügt die Neon M50 nicht.

Gleich hinter dem Mausrad befindet sich die Taste zum Umstellen der voreingestellten oder programmierten DPI. Allerdings wechselt es immer nur zwischen den Zwei hin und her, welche man vorher per Schiebeschalter an der Unterseite gewählt hat. Da ergibt sich mir der Sinn auch nach 2 Wochen testen einfach nicht. Warum habe ich 2 x 2 DPI Einstellungen, zwischen denen ich an der Unterseite der Maus hin und her wechseln muss? Warum nicht direkt 4 zwischen denen ich dann per Taste hinter dem Mausrad durchwechseln kann? Sehr positiv ist aber, dass man die ausgewählte DPI Stufe sofort an der Farbe den RGB LED Elementen erkennt, wenn man diese denn auch unterschiedlich in der Software eingestellt hat.

Die Daumentasten: Hier möchte ich direkt anmerken, dass wenn ihr kleine Hände habt, solltet ihr euch lieber die Ozone Neon 3k anschauen, denn die Daumentasten selbst sind recht lang und mit kleineren Händen erreicht man nur mit Mühe die vordere Taste. Von der Haptik und dem Druckgefühl sind die Daumentasten aber qualitativ wie die restlichen Tasten, sehr gut.

Unabhängig vom Maus Test möchte ich aber noch das Mauspad von Ozone erwähnen, welches sie uns netterweise mit in das Paket gelegt haben. Das 32x27cm große Stoff Mauspad mit dem schlichten schwarzen Design und dem dezenten Ozone Logo in der unteren linken Ecke, ist die perfekte optische Ergänzung zur Maus. Es haftet gut auf dem Tisch und auf der Oberfläche gleitet die Maus sehr gut und lässt den Cursor präzise über den Monitor wandern.

Das Ozone Ground Level gibt es in 3 verschiedenen Größen: S mit 25x21cm kostet 5.90€, M mit 32x27cm kostet 6.90€  und L mit 40x32cm kostet 11.91€.

Preis / Leistung

Ozone bietet mit der Neon M50 eine Maus an, die nicht nur mit 6 programmierbaren Omron Tasten, einen optischen Sensor mit maximalen 5000 DPI, einen gesleevten Kabel mit vergoldetem USB Stecker und RGB LED Elemente daher kommt, sondern auch von der Verarbeitung und der Qualität einen sehr hohen Standard bietet.

Die Ozone Neon M50 gibt es aktuell nur direkt im Ozone-Shop für 49.90€ und ist in Schwarz und Weiß erhältlich.

Fazit und Bewertung

Wer eine ergonomische Maus mit Omron Tasten, optischem Sensor und RGB LED Elementen sucht, die zudem noch über ein Makro-System verfügt, bekommt mit der Ozone Neon M50 eine sehr gute Maus zu einem sehr guten Preis!

Die Ozone Neon M50 ist der große Bruder der von uns bereits getesteten Ozone Neon 3k. Neben einem verbesserten Sensor ist die Neon M50 zudem mit einem RGB LED System ausgestattet. Ob die M50 uns ebenso überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Testbericht! Inhaltsverzeichnis (Ozone Neon M50 Gaming Maus) Verpackung…

Ozone Neon M50

Verpackung und Ersteindruck - 90%
Installation und Inbetriebnahme - 85%
Features der Neon M50 - 90%
Spielgefühl und Qualität - 85%
Preis und Leistung - 90%

88%

von 100%

Wer eine ergonomische Maus mit Omron Tasten, optischem Sensor und RGB LED Elementen sucht, die zudem noch über ein Makro-System verfügt, bekommt mit der Ozone Neon M50 eine sehr gute Maus zu einem sehr guten Preis!

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