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FF 14: Meine Erfahrungen mit dem Schurken- Blog

Mit dem Erscheinen von Patch 2.4 für Final Fantasy 14: A Realm Reborn wurde es erstmals möglich, die neue Klasse Schurke zu spielen. Obwohl der Schurke nur einen Zwischenschritt auf dem Weg zum Ninja darstellt, wurde er so hervorragend in Szene gesetzt, dass ich euch in diesem Artikel ein wenig von meinen Erfahrungen mit ihm berichten will.

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Der Schurke – Das Gameplay

Der Schurke steht nicht direkt bei der Charaktererstellung zur Verfügung, sondern kann erst gespielt werden, wenn man mindestens eine andere Klasse auf Stufe 10 gelevelt hat. Wie die anderen Nahkämpfer auch, verwendet er eine Reihe von Kombinationsschlägen, die aufeinander aufbauen und den ausgeteilten Schaden so immer weiter steigern. Ergänzt wird dies durch schurken-typische Talente wie Gifte (die den ausgeteilten Schaden erhöhen), Schleichangriffe oder das supercoole „Ausrauben“, mit dem der erhaltene Loot erhöht werden kann.

Was mir beim Schurken besonders aufgefallen ist, sind die tollen Animationen, mit denen jede einzelne Fähigkeit in Szene gesetzt wird. Der Schurke wirbelt herum, vollführt Schlagwirbel und Luftritte, womit der Eindruck einer agilen und beweglichen Klasse ständig unterstrichen wird. Stellenweise wirken die Effekte dabei so imposant, dass man sich fragen muss, wie dies später überhaupt noch getoppt werden kann.

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Spielerisch fällt der Schurke leider ein wenig flacher aus, als man dies vom Dragoon oder Mönch gewohnt ist. Insgesamt stehen weniger verschiedene Angriffe zur Verfügung und auch der Positionswechsel seitlich oder hinter dem Gegner entfällt fast komplett. Grund dafür ist der Ninja, der mit seinen Ninjutsu die Spielweise dieser Klasse ab Stufe 30 deutlich kniffliger gestalten wird. Dies werde ich in meinem nächsten Artikel ausführlicher erklären.

Attentäter und Sandwiches – die Gildenquest des Schurken

Wie von Square Enix gewohnt, wurde auch die Gildenquest der Schurken wieder einmal hervorragend in Szene gesetzt. Diese steht alle fünf Stufen zur Verfügung und erzählt die Geschichte der Schurkengilde, die als Verfechter alter Werte auftreten und dabei gegen Piraterie und die Unterdrückung der Schwachen kämpfen.

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Ich bin dankbar, dass hier auf das klischeehafte Robin Hood-Szenario („Wir nehmen es den Reichen und geben des den Armen“) verzichtet wurde. Stattdessen treten die Schurken als pfiffige Attentäter auf, die nicht davor zurück schrecken, ihre alten Werte mit Gewalt durchzusetzen. Gleichzeitig sorgen die sympathischen Charaktere und einige Running Gags (beispielsweise um ein gestohlenes Sandwich) dafür, dass die Handlung nie zu ernst wird und man sie immer mit einem Augenzwinkern betrachten kann.

Insgesamt haben mir die Schurkenquesten sehr viel Spaß gemacht, was nicht zuletzt an der hervorragenden Inszenierung lag. Die Handlung wird durch eine Reihe von Zwischensquenzen erzählt und kann so problemlos mit der Qualität der anderen Gildenquesten mithalten.

Der Schurke – Fazit

Allein für die tolle Gildenquest kann ich es jedem Spieler von Final Fantasy 14: A Realm Reborn nur ans Herz legen, den Schurken zu leveln. Die Inszenierung war großartig und tatsächlich fand ich es mit Stufe 30 ein wenig schade, mich von den lieb gewonnen Charakteren trennen zu müssen.

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Natürlich sollte dabei auch nicht außer Acht gelassen werden, dass der Schurke lediglich den Vorschritt zum Ninja darstellt. Mit diesem will ich mich in meinem nächsten Artikel ausführlich befassen und euch von meinen Erfahrungen berichten.

Mehr Artikel aus meinem Blog könnt ihr auf der Übersichtsseite des Eorzea Tagebuchs nachlesen. Lesenswerte und hilfreiche Guide findet ihr auf unserer großen Guide-Übersichtsseite.

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