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FF 14: Ein Paradies für Detail-Fanatiker – Blog

Wenn sich die Spieler in Foren darüber austauschen, welche Feature ihnen an einem MMO besonders wichtig sind, dann fallen (neben den genre-typischen Inhalten) auch immer wieder die Schlagworte „Ambiente“ und „Atmosphäre“. Die Spielwelt solle lebendig, belebt und mehr als nur einen Rahmen für die spielerischen Inhalte sein. Wie ist es eigentlich Final Fantasy 14 gelungen, diesem Anspruch gerecht zu werden?

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Eine Welt voller Details

Jeder, der sich jemals in irgend einer Weise mit Final Fantasy 14 beschäftigt hat, wird die Antwort auf diese Frage ohnehin bereits kennen. In keinem anderen MMO hat man bisher solch eine Detailverliebtheit selbst bei nicht relevanten Orten oder Charakteren erleben.

Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Schritte in Erozea, die nun mehr als anderthalb Jahre zurück liegen. Neben der Hauptgeschichte war es wohl die Gestaltung der Städte, die mich regelrecht von den Socken gehauen hat und die ich so noch nie zuvor sehen durfte. An sprichwörtlich jeder Ecke gibt es etwas zu erleben oder NSCs zu beobachten, die sich unterhalten oder ihre Scherze miteinander treiben.

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Es ist faszinierend, wie viel Zeit man damit verbringen kann, einfach nur die verschiedenen Ortschaften in den Zonen zu besuchen und den Einwohnern bei ihrem bunten Treiben zuzusehen. Auch Aussagen wie „Hey, habt ihr schon den Bauern gesehen, der…“ hört man immer wieder im Teamspeak und selbst nach so vielen Monaten Spielzeit entdecke ich immer wieder kleine Details, die mir zuvor noch nicht aufgefallen sind.

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Die umwerfenden Wettereffekte tragen ebenfalls zur fantastischen Atmosphäre bei, die Final Fantasy 14 bietet. Bei den plötzlich auftretenden Platzregen möchte man sich am liebsten in eines der Häuser verkriechen und auch Gewitter oder Schneestürme haben es buchstäblich in sich. Die spieleigene Engine kommt bei den Wettereffekt besonders gut zum Tragen und hält so stetig die Illusion einer wilden und ungezähmten Welt aufrecht.

Die Entwickler und Designer haben jedoch auch an ganz anderen Stellen darauf geachtet, für dieses kleine AHA-Erlebnis zu sorgen und Eorzea mehr Tiefe zu verleihen. So hat man beispielsweise Namenskonventionen für jedes spielbare Volk geschaffen und diese sogar im offiziellen Forum vorgestellt und erklärt. Es ist interessant, sich damit zu beschäftigen – nicht nur wenn man dem eigenen Charakter einen passenden Namen geben will, sondern auch um die Spielwelt besser verstehen zu können.

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Auch die Zonen selbst scheinen sich in einer gewissen Weise zu entwickeln und zu verändern. Das beste Beispiel dafür dürfte die Stadt Geisterzoll in Mor Dhona sein. Während dieser Ort anfangs nur aus einem Gebäude, Zelten und ein wenig Ackerland bestand, ist er über viele Updates hinweg zu einer wahren Festung heran gewachsen.

Fazit

Den Entwicklern ist es in Final Fantasy 14 gelungen, die einzigartige Illusion einer fremden und ganz eigenen Welt zu schaffen, die vielen anderen MMOs so oft fehlt. Es ist faszinierend, wie glaubhaft und schön Eorzea durch lebendig wirkende NSCs, Wettereffekte oder andere Details wirken kann.

Ich freue mich darüber, dass die Designer diesen Kleinigkeiten ebenso viel Aufwand zukommen lassen, wie dem hervorragend gestalteten PvE-Content, dem Klassendesign oder dem Craftingsystem. Ich hoffe auch, dass dieser Standard in den neuen Gebieten der Heavensward-Erweiterung beibehalten wird und ich wieder viele Stunden lang auf Entdeckungsreise gehen kann.

Wenn ihr mehr zu Final Fantasy 14: A Realm Reborn wissen wollt, empfehlen ich euch einen Blick in mein Eorzea-Tagebuch oder auf unsere umfangreiche Guideseite.

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