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FF 14: Ein Blick auf die Hauptquestreihe – Blog

Mit dem kommenden Content-Patch 2.55 wird die Hauptgeschichte in Final Fantasy 14: A Realm Reborn ihren Abschluss finden. Auf meiner Reise durch Eorzea hat die Hauptquestreihe selbstverständlich immer wieder eine tragende und richtungsgebende Rolle gespielt, weswegen ich meine Gedanken dazu hier mit euch teilen möchte.

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Eine spannende und gelungene Haupthandlung

Viele MMOs tun sich schwer damit, eine spannende und fesselnde Geschichte zu erzählen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die neue Gameplay-Elemente durch eine spannende Handlung glaubhaft in die Spielwelt integrieren können.

Final Fantasy 14 ist dieses Kunststück hervorragend gelungen und bietet von der ersten Spielstunde an eine Geschichte, die bis zum letzten Patch konsequent fortgeführt wird. Der Verlauf der Handlung tut dabei alles, was für ein MMO wichtig ist. Sie führt die Spieler in neue Spielzonen und Dungeons und stellt auch die Primae-Bosse stets durch eine lange Questreihe vor, bevor man schließlich gegen sie in den Kampf zieht.

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Interessant ist dabei, dass der Spieler dabei weniger als Beobachter der Geschichte auftritt, sondern die eigene Spielfigur ständig in die Ereignisse eingebunden wird. Der Charakter des Spielers taucht immer wieder in Zwischensequenzen auf, steht dem Bund der Morgenröte immer wieder mit Rat und Tat zur Seite und wird stets für seine Leistungen gelobt. Kurz, man ist der Held dieser Geschichte und bekommt es auch ständig zu spüren.

Auch geschichtsträchtige Veränderungen in der Spielwelt werden immer wieder durch die Hauptgeschichte aufgegriffen und durch kleine Nebenquesten aufgelockert. So wurde beispielsweise der geplante Putsch in Ul’dah nicht einfach nur erwähnt, sondern man hat den Spieler gleich selbst durch eine lange Questreihe auf die Suche nach den Verrätern geschickt.

Die Handlung versucht dabei immer wieder mit verschiedenen Elementen der Spielwelt zu jonglieren und den unterschiedlichen Fatures dieses MMOs gerecht zu werden. Die Bedrohung durch die Primae spielt ebenso eine ständige Rolle wie die durch die finsteren Ascians. Gleichzeitig geht es noch um die Entwicklung der drei Stadtstaaten und viele kleine Nebenschauplätze (etwa die Verschlungenen Schatten von Bahamut), die hier alle gar nicht einzeln erwähnt werden können.

Alles in allem gehört Final Fantasy 14: A Realm Reborn zu den schönsten und interessantesten Story-Erlebnissen, die ich jemals in einem MMO sehen durfte. Dabei erwartet niemand, dass die Geschichte in ihrem Tiefgang mit einem Single-Player RPG mithalten kann, dennoch ist hier ein wahrhafter Spagat aus MMO und Handlung gelungen.

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Wenn ich einen Kritikpunkt dazu äußern müsste, dann würde dieser wohl die vielen Nebencharaktere aus dem Bund der Morgenröte betreffen. Keiner von ihnen hat genug Tiefgang oder Geschichte, um wirklich interessant oder als echte Persönlichkeit zu wirken. Y’shtola kommt immer genauso ernst daher, wie Yda albern wirkt. Papalymo streitet sich ständig mit Yda, kann sie aber doch ganz gut leiden und Thancred hat es besonders auf schöne Frauen abgesehen. Man hat einfach zu sehr das Gefühl, dass bei diesen Charakteren eine Menge Potential nicht genutzt wurde.

Abseits dieser stereotypischen Charaktere wirkt die Aufstellung aber recht bunt und ansehnlich. Die weinerliche Anführerin Minfilia kann man mögen (muss man aber nicht) und die beiden Zwillinge Alisaie und Alphinaud sind dann tatsächlich interessant genug und mit ausreichend Hintergrundgeschichte versehen, dass man sie gerne in der Handlung erlebt. Ein wenig sonderbar ist, dass ausgerechnet die Sekretären Tataru, mit ihren hoffnungslosen Versuchen, etwas Geld für den Bund der Morgenröte aufzutreiben, zu den liebenswertesten Charakteren aus dieser ganzen Riege gehört.

Fazit zur Haupthandlung

Für mich gehört die Hauptgeschichte in FF 14 zu einer der stärksten, die ich bisher in einem MMO erleben durfte. Ausführlich erzählt und mit vielen Zwischensequenzen untermauert, bietet sie genau den roten Faden, den ich in vielen anderen Spielen des Genres so oft vermisse. Ich freue mich jedenfalls auf den Abschluss der Handlung in Patch 2.55 und natürlich auch auf die Fortführung der Geschichte in der Erweiterung Heavensward.ff 14 patch 255 7Hier gelangt ihr zurück zur Übersichtsseite meines Blogs „Eorzea Tagebuch”. Interessante Tipps und Tricks rund um Final Fantasy 14: A Realm Reborn erhaltet ihr auf unserer umfangreichen Guideseite.

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