Home - Final Fantasy 14 - Eorzea Tagebuch - FF 14: Ein Besuch im neuen Raiddungeon „Alexander“ – Blog

FF 14: Ein Besuch im neuen Raiddungeon „Alexander“ – Blog

Seit Dienstag dürfen die Spieler von Final Fantasy 14 das erste Mal einen Fuß in die Raidinstanz Alexander setzen, die einen großen Teil des Endgames der ersten Erweiterung Heavensward ausmacht. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich bereits ausführlich darin umzusehen und möchte hier meine Erlebnisse mit euch teilen.

ff 14 alex 1

Alexander und die Zufallsgruppen

Square Enix hat im Vorfeld viele Neuerungen für Alexander versprochen: Anders als in den Verschlungenen Schatten von Bahamut, sollen nicht mehr nur Hardcore-Gamer die Bosse erleben zu dürfen, sondern auch Gelegenheitsspieler die Chance bekommen, den Dungeon von Innen zu sehen. Da ich selbst das aktive Raiden in einer festen Gruppe aus Zeitmangel an den Nagel gehängt habe, wollte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir den neuen, leichteren Schwierigkeitsgrad einmal selbst anzusehen. Was ich dabei erlebt habe, hat mich durchaus positiv überrascht.

Die erste Überraschung war wohl, dass alle vier Bosse des neuen Raids über die zufällige Gruppensuche zugänglich sind. So habe ich mich nach der Vorquest (die wieder einmal viel Story beinhaltete) direkt mit meinem Weißmagier angemeldet und mein Glück in einer Randomgruppe versucht. Diese war auch schnell gefunden und nach einem kurzen „Hallo“ ging es auch direkt los.

ff 14 alex 3

Die erste Zone trägt dabei den passenden Namen „Die Faust des Vaters“. Bei Alexander handelt es sich nämlich um einen recht ungewöhnlichen Dungeon, bei dem man sich durch den Körper eines gigantischen Roboters kämpft. Das Design passt dabei wunderschön zum Setting und lässt das Herz von allen Steampunk-Fans höher schlagen: Überall knallt und raucht es, Kolben bewegen sich unaufhörlich und plötzliche Dampffontänen knabbern an der Lebensenergie der Charaktere. Ich war nie besonders angetan von dem kalten und sterilen Stil, den die Verschlungenen Schatten geboten haben. Alexander hat es mir jedoch auf Anhieb angetan und weiß mit vielen kleinen Details zu begeistern.

Nach einem kurzen Zwischenencounter sind wir auch bereits beim ersten Boss angekommen, der spielerisch und taktisch tatsächlich deutlich angenehmer war, als man dies aus früheren Raids von Final Fantasy 14 gewohnt ist. Die Taktik war selbst für eine komplette Gruppe aus Neulingen relativ schnell klar und so konnten wir uns von Versuch zu Versuch immer weiter vorarbeiten. Besiegt haben wir den Boss letztendlich nicht, was wohl hauptsächlich am mangelnden Schaden und dem recht knappen Enragetimer lag.

Natürlich habe ich den ersten Teil der Instanz inzwischen erledigt, genauso wie den zweiten und auch den dritten. Square Enix hat hier gehalten, was sie versprochen haben: Einen Schwierigkeitsgrad, der es erlaubt, die Dungeons auch ohne feste Gruppe besuchen zu können. Immer dann, wenn man gerade einmal Zeit und Lust dazu hat, ganz ohne feste Termine und dauerhafte Verpflichtungen einer Stammgruppe gegenüber.

ff 14 alex 2

Die Bosse brauchen stets eine gewisse Einarbeitungszeit und auch ein grundlegendes Verständnis der Mechaniken. Dennoch werden recht viele Fehler verziehen und nicht jeder der acht Spieler muss immer perfekt spielen, damit die Gruppe siegreich sein kann. Den Schwierigkeitsgrad würde ich allgemein irgendwo zwischen dem des alten Kristallturms und den Primae im Schwierigkeitsgrad „Zenit der Götter“ ansiedeln.

Alexander – Fazit

Großartig, Square Enix! Als ich mich entschieden habe, mit Havensward nur noch jene Dungeons und Bosse zu besuchen, die auch mit einer zufälligen Gruppe schaffbar sind, hatte ich mich schon ein wenig damit abgefunden, Alexander nicht von innen sehen zu können. Nun habe ich bereits fast alle Bosse besiegt und weiß, dass mir auch so nichts von der großartigen Geschichte des Spiels entgeht und ich mit ein paar Freunden immer dann etwas Raidluft schnuppern kann, wenn wir gerade Lust darauf haben.

Hardcore-Spieler brauchen jedoch keine Sorge haben, denn sie werden mit Alexander ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Zwei Wochen nach dem Erscheinen der leichten Version soll nämlich bereits der höhere Schwierigkeitsgrad zur Verfügung stehen, der sich an dem der Verschlungenen Schatten orientiert.

Alles was nun noch bleibt, ist den Spielern viel Spaß in Alexander zu wünschen. Ich weiß, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird, bis ich auch den vierten Boss in einer Zufallsgruppe bezwungen habe und das vorläufige Ende der Geschichte um die neue Raidinstanz erleben darf.

Ähnliche Artikel

FF 14: Ein Blick auf die chinesische Collectors Edition

Zur Feier des ersten Geburtstags von Final Fantasy 14 in China hat der dortige Publisher …

FF 14: Eindrücke und Impressionen vom 14-stündigen Livestream

Am 22. August 2015 fand der 14-stündige Livestream zur zweijährigen Geburtstagsfeier von Final Fantasy 14 …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.