Eorzea Tagebuch

FF 14: Die Schiffbrecher-Insel – Das Auge spielt mit

Das Beste soll man sich ja bekanntlich für den Schluss aufheben. Nachdem ich mich bereits in den vergangenen Blogposts ausführlich mit den neuen PvE-Inhalten aus Final Fantasy 14 beschäftigt habe, die mit Patch 2.3 in das Spiel eingeführt wurden, habe ich mir gestern die Zeit genommen, die Schiffbrecher-Insel ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

FF 14: Die Schiffbrecher-Insel – Optisch und spielerisch gelungen

Obwohl der Patch bereits gut eine Woche alt war, ist es mir gestern Abend gelungen, eine Gruppe aus meiner Freien Gesellschaft zusammen zu stellen, die diesen Dungeon ebenfalls noch nicht besucht hat. Die Schiffbrecher-Insel ist die einzige Instanz für Kleingruppen, über die vorher so gut wie nichts bekannt war. Während es sich bei dem Totenacker Tam-Tara und der Steinernen Wacht um Überarbeitungen der bereits bekannten Dungeons handelt, wurden diese tropischen Inseln komplett neu in das Spiel einführt. Entsprechend groß waren natürlich auch unsere Erwartungen.

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Was wir letztendlich zu sehen bekamen, hat für wahre Begeisterung bei uns gesorgt. Dabei ist es weniger der spielerische, sondern viel mehr der optische Aspekt der neuen Instanz, der uns so ins Staunen geraten ließ. Tatsächlich kann ich mich nicht daran erinnern, jemals zuvor in einem MMO ein so schön gestaltetes Insel-Szenario (inklusive klischeehaftem Riesenkraken am Ende) gesehen zu haben. Alles wirkt lebendig und in einem satten Grün, hält sich aber gleichzeitig bei der Musik und beim Gegner-Design an diese spezielle Final Fantasy-Note, die viele Spieler zu schätzen wissen.

Vor allem der Höhlenabschnitt im mittleren Teil der Instanz hat uns begeistert. Es ist großartig zu sehen, wie liebevoll die Designer hier ans Werk gegangen sind. „He, schau mal nach oben!“, „Guck mal, wie der Wasserfall aussieht!“ waren nur einige der Aussagen, die ich im Teamspeak von meinen Mitspielern hörte.

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Auch spielerisch hat die Instanz einiges zu bieten, kann hier jedoch nicht mit dem optischen Aspekt mithalten. Die Trashgruppen wurden hier und da durch kleine Gimmicks wie Fangeisen im Boden (in die man besser nicht hinein geraten sollte) aufgefrischt, die Bosskämpfe selbst erfordern immer eine besondere Vorgehensweise, damit man erfolgreich aus ihnen hervor gehen kann.

Schade ist, dass gerade der Endkampf gegen den besagten Riesenkraken sehr chaotisch abläuft und dadurch viel Potential verschenkt wurde. Versteht mich nicht falsch, er ist nicht wirklich schlecht. Wahrscheinlich habe ich nach der großartig gestalteten Instanz und dem fulminanten Auftritt dieses Bosses einfach ein wenig mehr erwartet.

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Schiffbrecher-Insel – Fazit

Wow, so müssen Instanzen aussehen! Hier sind wir uns alle einig: Am liebsten würden wir direkt einen Sonnenschirm aufstellen und eine Strandparty veranstalten – zu schade, dass wir die Instanz fünf Minuten nach dem Fall des Bosses schon verlassen müssen. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Besuche und möchte mich hier auch noch einmal bei meiner tollen Gruppe bedanken!

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Habt ihr die Schiffbrecher-Insel ebenfalls schon besucht? Wie war euer erster Eindruck von dieser Instanz? Ich freue mich auf eure Kommentare. Hier gelangt ihr zurück zu meinem Blog.

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