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FF 14: Die Chocobo-Zucht – Blog

Die Chocobo-Zucht ist eins der vielen Feature, mit denen Final Fantasy 14: A Realm Reborn in Patch 2.3 bereichert wurde. Hier dürft ihr euren gefiederten Begleiter trainieren und (mit ein wenig Geduld) so sogar bis auf Stufe 20 steigern. Dies hört sich zunächst spannend an, entpuppt sich letztendlich jedoch eher als nettes Minispiel, in das man immer wieder einmal einige Minuten investieren kann.

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Die Chocobo-Zucht im Detail

Um die Chocobo-Zucht betreiben zu können, sollte man zuerst einer Freien Gesellschaft angehören, die über ein eigenes Haus verfügt. Nur dann lässt sich der dafür nötige Stall aufstellen und verwenden. In diesem Stall darf man den Begleiter anschließend unterstellen und mit Hilfe von verschiedenem Gemüse trainieren. Es folgt eine kurze Animation und anschließend erhält der Begleiter Erfahrungspunkte. Das war’s – ja wirklich, Artikel Ende! Nun gut, ein wenig tiefgründiger ist die ganze Sache dann schon.

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Die Schwierigkeit bei der Chocobo-Zucht besteht nämlich nicht am Trainieren des gelben Federviehs selbst, sondern eher an dem ganzen Drumherum, dass dieses Feature so kompliziert macht. Das nötige Krakkagemüse kann nämlich nicht einfach beim Händler erworben, sondern muss es erst im eigenen Garten angebaut werden. Doch damit nicht genug, denn mit dem Standard-Gemüse wird man seinen Chocobo auf lange Zeit kaum zu prächtigen Kunststücken motivieren können.

Wirklich interessant wird die Zucht erst durch die vielen anderen Gemüsesorten, die man an den Vogel verfüttern kann. Dadurch lernt er nicht nur sein Lieblingsfutter zu schätzen (das später auch als Bufffood verwendet werden kann), sondern kann auch seine Gefiederfarbe ändern. Es ist jedoch alles andere als leicht, an dieses Spezialfutter heran zu kommen. Einfaches Anbauen reicht hier nicht mehr, denn zuerst müssen die richtigen Samen über komplizierte Pflanzenkreuzungen entdeckt werden.

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Doch damit nicht genug, denn auch die Qualität des Stalls spielt für den Erfolg eine entscheidende Rolle. Wird er schmutzig, erhält der Chocobo weniger Erfahrungspunkte. Säubern kann man ihn nur mit Hilfe eines Zauberbesens, dessen Materialwert auf meinem Server augenblicklich bei etwa 1,5 Millionen Gil liegt – autsch.

Als ich mich in den vergangenen Tagen mit der Chocobo-Zucht beschäftigt habe, sind einige Dinge recht schnell klar geworden. Erstens: Die Zucht ist kein Feature, mit dem man einfach loslegt und und mit dem man auf der Stelle eine Menge Zeit verbringt. Es braucht viel Planung und Vorbereitung, bei der idealerweise die gesamte Gesellschaft zusammen arbeiten sollte. Es ist ein neuer Grund für die Spieler, ihr Geld zusammen zu werfen und gemeinsam etwas zu erreichen. Das ist gut so und so wird es sicher nicht direkt jedem Spieler vergönnt sein, auf einem coolen, andersfarbigen Vogel durch Eorzea zu reiten.

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Der zweite Punkt, den mir die Chocobo-Zucht gnadenlos vor Augen geführt hat: Ich bin ein furchtbar schlechter Gärtner. Ja, ernsthaft. Schon zu Zeiten von Patch 2.2 habe ich Unsummen investiert, in dem verzweifelten Versuch, eine Glanznuss zu züchten. Selbst mit Anleitungen und genauen Beschreibungen, welche Pflanzen man wo anbauen muss, ist es mir nicht gelungen. Mit den neuen Gemüsesorten setzt sich diese Pechserie fort. Es ist ein wenig schade, dass der Fortschritt in diesem Feature so von den Kreuzungen abhängig gemacht wird. Aber es besteht ja immerhin noch die Möglichkeit, mit anderen Spielern und Gesellschaften zu handeln – letztendlich wird es (wie bei den Glanznüssen) wohl auch hier wieder darauf hinaus laufen.

Die Chocobo-Zucht – Fazit

Die Chocobo-Zucht ist ein nettes Feature, von dem man allerdings nicht zu viel erwarten sollte. Es ist kein Content, mit dem man rund um die Uhr Zeit verbringen kann. Ähnlich wie der Gartenbau, erfordert immer nur ein wenig Aufmerksamkeit, um am Laufen gehalten zu werden. Es ist ein netter Timesink, weit abseits von Raids, Dungeons und PvP – und war es nicht genau das, was sich viele Spieler so oft wünschen?

Dennoch erstaunt es mich immer wieder, wie viel Mühe sich Square Enix mit derartigen Gimmicks macht. Auch wenn die Chocobo-Zucht eher ein Randfeature im neuen Patch ist, ist das Training doch liebevoll in Szene gesetzt und in unterschiedlichen Videos animiert. Ich freue mich jedenfalls darauf, bald ein wenig tiefer in dieses Feature einzusteigen zu können.

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Was haltet ihr von der Chocobo-Zucht? Steht ihr dem Feature eher skeptisch gegenüber oder seid ihr bereits fieberhaft damit beschäftigt, euren gefiederten Begleiter über Stufe 10 zu steigern? Ich bin auf eure Kommentare gespannt. Hier gelangt ihr zurück zur Übersicht meines Blogs.

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