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FF 14: Die Abschwächung der Verschlungenen Schatten 2 – Blog

Heute war es also soweit: Nachdem die Spieler von Final Fantasy 14: A Realm Reborn über 7 Monate lang Zeit hatten, sich an den Verschlungenen Schatten 2 zu versuchen, wurde die Raidinstanz mit dem heute erschienenen Patch 2.41 deutlich abgeschwächt. Meine Gedanken zu diesem drastischen Schritt möchte ich in diesem Artikel mit euch teilen.

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FF 14: Patch 2.41 und die Verschlungenen Schatten

Die Verschlungenen Schatten von Bahamut stellen zweifelsohne den schwersten Content dar, den Final Fantasy 14 zu bieten hat. Die hier präsentierten Bosse sind eine Tummelwiese für ambitionierte Hardcorespieler und haben nicht selten schon manchen selbsternannten Profi in die Schranken verwiesen.

Nachdem mit Update 2.4 der dritte Teil dieser Raidinstanz erschienen ist, wurde der heutige Zwischenpatch 2.41 dazu genutzt, den vorherigen Abschnitt „Die Verschlungenen Schatten von Bahamut – Vorstoß“ so stark abzuschwächen, dass die dortigen Bosse nun auch locker von Randomgruppen erledigt werden können.

Wie zu erwarten war, lösten diese News gemischte Gefühle bei den Spielern aus. Manche sehen sich um ihre Mühen betrogen, sich diese Bosse mühevoll erarbeitet zu haben. Wieder andere fürchten nun um eine Entwertung der Ausrüstung, die in den entsprechenden Instanzen zu erhalten ist.

Was viele Spieler hier jedoch zu vergessen scheinen, ist die Tatsache, dass weder Gear noch Anspruch der Bosse nach dem Erscheinen von Teil 3 der Verschlungenen Schatten wirklich noch eine Rolle spielen. Beim Händler gibt es Ausrüstung der Stufe 120, die (bis auf wenige Ausnahmen) durch die Bank besser ist als die Teile, die in Turn 6-9 fallen.

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Der Anspruch, den diese Bosse erfordern, wird mit jeder Woche und mit jedem weiteren neuen Ausrüstungsteil weiter sinken. Sicher, die Mechaniken, die einen Spieler sofort töten, waren auch weiterhin eine Gefahr, dafür wurden die Bosse jedoch an vielen anderen Stellen einfacher. Der Tank stirbt nicht mehr so schnell, wie es beim (angedachten) Gear der Stufe 90-95 noch der Fall war und auch die DDler sollten es einfacher haben, die nötigen Schadensanforderungen zu erfüllen.

Square Enix hat mit dem heutigen Patch nichts weiter getan, als eine veraltete Instanz zu dem zu machen, wozu sie bestimmt ist: Einen Farmplatz für Zweit- und Drittklassen. Dabei werden die Bosse nun keinesfalls ein Spaziergang sein. Mit den heutigen Änderungen wurde lediglich dafür gesorgt, dass die Fehler einzelner Spieler nicht automatisch zu einem Wipe der gesamten Gruppe führen.

Bei all den Beschwerden über das heutige Update wird auch vergessen, dass der große Contentblocker Turn 9 am wenigsten von den Änderungen betroffen ist. Zwar wirkt auch hier der 10% Buff, alle Fähigkeiten scheinen (den Patchnotes nach) jedoch noch wie vorher zu funktionieren. Feste Gruppen werden hier also lediglich ein wenig schneller voran kommen, wenn sie Phase für Phase genau einstudieren.

Fazit

Vielleicht ist der heutige Nerf ein wenig stärker ausgefallen, als man es zuvor noch vermutet hatte, dennoch war es ein konsequenter Schritt, den Square Enix hier gegangen ist. Die abgeschwächten Bosse sind nicht mehr aktuell und wer wirklich auf der Suche nach einer spielerischen Herausforderung ist, für den gibt es Turn 10, 11, 12 und 13. Square Enix hat mit den Verschlungenen Schatten von Bahamut eine hervorragende und spannende Geschichte gesponnen und macht diese – mit ein deutlicher Verzögerung – allen Spielern zugänglich.

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Letztendlich gilt hier das Selbe wie in allen anderen MMOs auch: Wer als Hardcore-Spieler unterwegs ist, erhält das Privileg, bestimmte Bosse vor vielen anderen Spielern zu Gesicht zu bekommen, sollte jedoch niemals damit rechnen, sie exklusiv bekämpfen zu dürfen. Und die Ausrüstung? Meine Güte, es sind doch nur Zahlen…

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