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FF 14: Der neue Job Ninja im Review – Blog

Der Ninja wurde mit Patch 2.4 in Final Fantasy 14: A Realm Reborn implementiert und erweitert die Reihe der bisher verfügbaren Jobs. Nachdem ich mich in meinem letzten Blogpost bereits ausführlich mit seiner Vorklasse, dem Schurken, auseinandergesetzt habe, möchte ich hier ein wenig genauer auf den Ninja selbst eingehen. Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Lesen!

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FF 14: Hasen und Mundras – Ninja im Detail

Der Ninja steht allen Spielern zur Verfügung, die ihren Schurken bereits auf Stufe 30 gebracht und alle nötigen Klassenquesten erfolgreich absolviert haben. Außerdem wird der Faustkämpfer auf Stufe 15 benötigt. Ist all dies erledigt, startet die Jobquest, die alle fünf Stufen erweitert wird und schrittweise die neuen Spielmechaniken des Schurken einführt.

Wie von Square Enix gewohnt, wurde die Jobquestreihe wieder einmal hervorragend in Szene gesetzt und motiviert die Spieler dazu, alle neu gelernten Fähigkeiten direkt umzusetzen. Außerdem gibt es dieses Mal sogar einige Wendungen und Überraschungen während der Questreihe, weswegen ich hier gar nicht viele Worte darüber verlieren will.

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In meinem Blog zum Schurken habe ich angemerkt, dass das Gameplay der Grundklasse recht einfach erscheint und mit merklich weniger Fähigkeiten auskommt, als dies beim Faustkämpfer oder Pikenier der Fall ist. Grund dafür ist das Ninjutsu, das ab Stufe 30 verfügbar ist und das Gameplay fortan stetig komplizierter gestaltet.

Die Funktionsweise des Ninjtusu unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Spielelementen, die man bisher in Final Fantasy 14: A Realm Reborn gewohnt war: Während bei anderen Klassen die Fähigkeiten linear aufeinander aufbauen (erste Fähigkeit – zweite Fähigkeit – Finisher) können beim Ninja verschiedene Mundras frei miteinander kombiniert werden.

Je nachdem, in welcher Reihenfolge ihr eure Mundras verwendet, wird der anschließende Finisher „Ninjutsu“ eine andere Wirkung entfalten. Ein einfaches „Chi“ kann so einen Shuriken für den Fernkampf beschwören, während „Chi“ und „Ten“ einen Flächenangriff auslöst. Wählt man eine falsche Kombination aus, beschwört man damit ein sogenanntes „Hasenmedium“, das eine Weile auf dem Kopf des Spielers sitzt. Dies ist zwar harmlos, aktiviert aber dennoch den recht langen Cooldown von Ninjutsu.

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Das System klingt zunächst einfach, erweist sich im Kampfgetümmel jedoch als ziemlich knifflig. Da die Mundras zusätzlich zu den normalen Fähigkeiten aktiviert werden müssen, hatte ich das Hasenmedium öfters auf dem Kopf sitzen, als mir lieb war – sehr zum Vergnügen meiner Mitspieler im Teamspeak.

Der Ninja – Fazit

Die Spielmechaniken des Ninjas wirken frisch und unverbraucht und stellen damit wohl den Hauptgrund für die aktuelle Schwemme dieser Klasse in Final Fantasy 14: A Realm Reborn dar. Sicher, die Klasse ist neu und jeder möchte sie einmal ausprobieren, doch hinter den Ninja-Horden, die sich aktuell auf den Servern herum treiben steckt dieser einfache Grund: Der Ninja hat unglaublich viel Stil und macht obendrein auch noch eine Menge Spaß!

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Wer vorhat, den Ninja zukünftig im Raid zu spielen, wird es also schwer haben, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Hier hilft wohl nur ausdauernde Übung, denn nur wer seine Mundras beherrscht und auch alle weiteren Fähigkeiten richtig verwendet, wird eine wirkliche Bereicherung für seinen Raid darstellen.

Ich jedenfalls freue mich in der Zukunft auf viele knuddelige Häschen, die auf Köpfen herum tanzen und mir so die Spielzeit versüßen. Natürlich hoffe ich auch, dass Square Enix weiterhin so kreative Ideen im Spiel umsetzt und dieses ohnehin schon sehr gute MMO stetig weiter verbessert und bereichert.

Mehr zu Final Fantasy 14: A Realm Reborn findet ihr auf unserer umfangreichen Guideseite und auf der Übersichtsseite meines Blogs. Selbstverständlich sind wir auch wie immer auf eure Kommentare gespannt!

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