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Die Elder-Scrolls-Reihe und das gewisse Etwas

Was ist das Besondere an der Elder-Scrolls-Reihe? Unbestreitbar ist die Spielreihe aus dem Hause Bethesda ein absoluter Hit mit einer immerhin fast 17-jährigen Erfolgsgeschichte. Mittlerweile wurden im Laufe dieser Zeit immerhin sage und schreibe 13 Titel, die sich in direkter Chronologie mit den Ereignisse auf der Spielwelt Tamriel beschäftigen, veröffentlicht.

Doch wie kommt es, dass diese Reihe es immer wieder von neuem schafft Spieler anzuziehen und Ihnen nachhaltig wochen- und monatelangen Spielspaß zu bieten, während andere Spiele aus dem gleichen Genre bereits nach der dritten oder vierten Weiterentwicklung damit leben müssen, dass Spieler das Interesse verlieren und sich abwenden?

Gemeinsamkeiten mit anderen Spielen

Bei genauerer Betrachtung sind die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede, welche die Elder-Scrolls-Reihe von bekannten Kultspielen wie World of Warcraft und Everquest unterscheiden sehr leicht erkennbar.

ESO und das gewisse Etwas
Seit Jahren ist die Elder-Scrolls-Reihe erfolgreich

Gemeinsam ist bei allen genannten Spielen, dass sie in einer Fantasywelt angesiedelt sind. Das macht sicher einen Großteil des Erfolges dieser Reihen aus, da Spieler hier die Möglichkeit haben eine eigene, fantastische Welt zu erleben und nicht durch unnötigen Realismus in Ihrer Vorstellungskraft begrenzt werden. Selbst bei erfolgreichen Spielen, die in der Gegenwart spielen wie z.B. Grand Theft Auto San Andreas, sind die Orte bewusst fiktiv gewählt.

Zudem gibt es ein klares Gut-gegen-Böse Verhältnis. So wird bei WoW durch die Gruppierungen Horde und Allianz schon eine gewisse Trennung geschaffen und bei Everquest 2 entscheidet sich der Spieler mit der Wahl der Heimatstadt ob sich sein Charakter im Spiel in einem guten oder einem tyrannischen Königreich weiterentwickeln will. Die Spieler wissen also ganz klar wo sie stehen. Das macht es leichter sich in das Spiel zu integrieren.

Was den Unterschied ausmacht

Wo aber sind nun die Unterschiede, welche dafür sorgen, dass die Elder-Scrolls-Reihe für Spieler während der vergangenen 17 Jahren gleichbleibend interessant ist, wohingegen andere Spiele des gleichen Genre kommen und gehen.

Elder Scrolls Online Hüter
Kampfszene aus The Elder Scrolls Online

Um es in einem Satz zu sagen: Überschaubare und klar strukturierte Grenzen. Damit sind ganz sicher nicht die territorialen Grenzen der Spielwelt, auf der sich die Spieler bewegen, gemeint. In fast allen Fantasy-Spielen werden laufend neue Kontinente, Inseln und Dungeons entdeckt. Nein, das ist es nicht was den Unterschied ausmacht. Vielmehr ist es so dass die Elder-Scroll-Reihe klare Begrenzungen bei den Völkern, den Rassen und der Entwicklung innerhalb der Spielwelt gemacht hat.

Fantasy-Spiele wie WoW erhalten laufend neue Rassen und Völker. Sobald die allseits bekannten aber “abgearbeitet” sind müssen neue her. Es erscheine obskure Rassen wie Werwölfe u.ä. Das aber sind keine Rassen die von der Masse der Spieler dauerhaft gespielt werden. Demzufolge schwindet das Interesse am Spiel. Ähnlich verhält es sich mit der technischen Entwicklung im Spiel. Mögen Jagdgewehre noch im Rahmen des Ertragbaren liegen ist die Grenze bei Roboter-ähnlichen Gebilden sicher schnell überschritten.

Übrigens ein Problem, welches nicht nur MMO Spiele haben. Schon bei frühen Pen & Paper-Spielen wie Das Schwarze Auge war dieses Phänomen zu beobachten. Gestand man der Spielwelt zu viele technische Neuerungen zu, führte dies zu einem steigendem Desinteresse am Spiel. Wer möchte auch schon mit einem Bogenschützen gegen Flugcopter kämpfen.

Letztendlich ebenso wichtig ist eine klar strukturierte Erzähl-und Darstellungsweise über die Geschichte der jeweiligen Spielwelt. Dabei darf diese nicht zu kompliziert sein. Online Spieler verlieren sonst zu leicht die Lust sich die Mühe zu machen den Überblick zu behalten Die Folge wäre, dass sie lieber in einem herkömmlichen Online Casino spielen als stundenlang Aufträge erfüllen bei denen sie nicht wissen warum.

Genau diese Probleme hat die Elder-Scrolls-Reihe bewusst vermieden. Durch eine klare Struktur und festgelegte Grenzen erschafft die Serie zwar eine durchaus nicht unendliche Spielwelt aber ebenso auch eine in der Spieler wissen was sie erwartet und in der sie sich trotzdem frei bewegen können.

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