Destiny 2

Destiny 2: So will Bungie eine Content-Flaute verhindern

Wie in jedem MMO werden sich einige Spieler, ohne Rücksicht auf Verluste, durch den Content fressen. Im Gespräch mit PC Gamer erklären die Entwickler David Shaw und Thomas Gawrys, wie sie die bekannten Content-Lücken aus Destiny 1 in Destiny 2 glatt bügeln wollen.

1. Mittel: Die Engine, die Tools und der Workflow

Eine anonyme Quelle gab so bereits zu Destiny 1 bekannt, dass die Engine nicht dafür geeignet sei, schnell Content nachzuliefern. Alleine das Verschieben eines Objektes auf der Karte soll so, angeblich, eine ganze Nacht gedauert haben. Deshalb soll es schwierig sein, Content nachzuliefern.

Bungie lässt im Interview durchsickern, dass am Arbeitsfluss gearbeitet wurde und dass jeder, der Content ins Spiel bringt, dies nun auch besser tun kann. Wie dies genau aussieht, wollten die Jungs allerdings nicht sagen.

2. Mittel: Lost Sectors und Adventures mehrfach spielbar

Da es so gut wie unmöglich ist, den unstillbaren Hunger der Spielerschaft nach Content schnell und zuverlässig zu stillen, will man bei Bungie, um diesen zumindest vorrübergehend zu bremsen, bereits spielbaren Content, häufiger spielbar machen.

So werden Lost Sectors und Adventures Inhalte, die für die Entwickler leichter zu bauen sein werden als Strikes, aber die sich immernoch belohnend anfühlen sollen.

3. Mittel: Nachschub nach Launch

Bungie arbeitet bereits an Spielinhalten nach dem Launch von Destiny 2. So wurde bereits ein Season Pass angekündigt. Der Contentnachschub werde so, ähnlich wie bei Destiny 1, laufen allerdings deutlich effizienter.

Außerdem betonen die Entwickler, dass sie Hilfe von Partnern haben, u.a. vom Activision Studio Vicarious Visions. Die Hälfte des PC-Führungsteams sitzt bei Bungie, die andere bei Vicarious Visions. So könne man Probleme von vielerlei Seiten angehen und eng zusammen daran arbeiten.

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