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Guild Wars 2: Keine erhöhte Bestrafung beim Sterben

Jeder Spieler kennt es, am Anfang ist ein MMO neu und herausfordernd, nach einigen Monaten und unzähligen Stunden schlitzt man sich nur so durch die Horden von Gegnern ohne Kratzer.

Keine erhöhte Bestrafung beim Sterben

Im offiziellen Guild Wars 2 Forum wurde nun wieder fleißig über den Schwierigkeitsgrad diskutiert, insbesondere darüber ob ArenaNET Spieler härter bestrafen sollte, wenn der eigene Charakter stirbt.

GW2 Keine erhöhte Bestrafung beim Sterben

Die Lager sind, logischerweise, gespalten. Während einige darin den Ansporn sehen besser zu spielen und sich zu verbessern finden andere, dass das Vorhaben nicht gut für Neueinsteiger und Spieler mit wenig Zeit und Erfahrung ist.

Der deutsche Community Manager Ramon Domke hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und argumentiert, dass durch solche Vorhaben die Kluft zwischen den Spielern nur noch größer wird und es deshalb dem Grundsatz „Miteinander spielen“ nicht gerecht wird.

GW2 MitarbeiterArenaNET zu Keine erhöhte Bestrafung beim Sterben (Quelle)

Das Problem an der Sache ist doch aber ein ganz anderes. Wenn man sich die Frage stellt, wer denn überdurchschnittlich oft stirbt, wird man sehr schnell feststellen, dass es vor allem die weniger erfahrenen Spieler sind. Diejenigen, die den ersten Charakter leveln, oder für die ein MMO neu und kompliziert ist. Ja, für manchen Spiele-Veteranen schwer vorstellbar, aber für eine gewisse Spielergruppe ist der Schwierigkeitsgrad von Guild Wars 2 fordernd.

Und das wären genau die Spieler, die man mit solch einem System bestrafen würde. Die Spieler, die eventuell noch nie ein aufgestiegenes oder exotisches Ausrüstungsteil besessen haben. Die, die nur ein paar Silber in der Geldbörse tragen. Genau aus diesem Grund haben wir die Reparaturkosten entfernt. Da sie nicht die Spieler betraft haben, die ohnehin schon gute Ausrüstung und viel Reichtum im Spiel besessen haben, sondern diejenigen, die sich erst an die Sache rantasten.

Durch eine stärkere Bestrafung des Todes, würde der Charaktertod bei guten Spielern auch nicht häufiger auftreten. Er würde allerdings bei weniger erfahrenen Spielern zu mehr Frust sorgen.
Wir haben in Guild Wars 2 keinen Corpse-Run. Stirbt man, muss man sich wieder an die Position vorankämpfen, an die man möchte. Manchmal heißt das auch durch den Respawn (z.B. bei irgendwelchen Banditen auf irgendwelchen Baumhausbrücken). Das ist für wenig erfahrene Spieler Strafe genug. Erfahrene Spieler sterben in der Stutation überhaupt nicht, und würden von der Bestrafungs-Mechanik auch nichts mitbekommen. Die Kluft zwischen Spielern unterschiedlicher Erfahrungsgrade würde dadurch nur weiter Wachsen. Was genau das Gegenteil von dem Miteinander-Spielen ist, das wir in den Vordergrund stellen möchten.

Ich habe in dem Text ganz absichtlich auf die Klassifizierung “gute” und “schlechte” Spieler, oder “casual” und “core” verzichtet. Ein wenig erfahrener Spieler kann schon morgen der Meister seiner Klasse sein. Und wenn er nicht zu weit vom Himmel gefallen ist, erleidet er mit passenden Traits auch nur den halben Sturzschaden.

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