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Final Fantasy 14 hebt ab! – Heavensward im Review

Gute zwei Wochen ist es nun her, seit mit Heavensward die erste Erweiterung für Final Fantasy 14 erschienen ist. Natürlich war ich in dieser Zeit nicht untätig und habe mich ausführlich mit den neuen Features und auch dem Endgame befasst. Die Eindrücke, die ich dabei sammeln könnte, möchte ich hier ausführlich mit euch teilen.ff 14 fliegen wolkenmeer

Falls ihr jedoch einfach nur wissen wollt, ob sich der Kauf von Heavensward lohnt: Ja! Schon lange war ich nicht mehr so begeistert von einer Erweiterung und habe mich so gerne von der Atmosphäre und Handlung eines MMOs mitreißen lassen. Heavensward hält in jeder Hinsicht, was im Vorfeld versprochen wurde und verbindet alle neuen Features mit dem liebgewonnenen Final Fantasy-Charme.

Heavensward – Eine fesselnde Geschichte

Es ist so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz: Kein Spiel der Final Fantasy-Reihe kommt ohne eine fesselnde und durchdachte Geschichte aus. Auch in Final Fantasy 14 war die Handlung stets ein herausragendes Merkmal, das mit jedem Patch gepflegt wurde. Wo A Realm Reborn eine für MMO-Standards ungewöhnlich tiefe Story geboten hat, werden nun mit Heavensward selbst viele Single Player-Titel in den Schatten gestellt. Eine Heldengruppe, Lagerfeuergeschichten, Verräter, Freunde und größenwahnsinnige Bösewichte – hier gibt es alles, was das Rollenspielherz begehrt. Dem Spiel gelingt es dabei, eine stets bedrohliche und düstere Atmosphäre zu erzeugen, die von Anfang an zu fesseln weiß. Insgesamt hat die erzählerische Qualität noch einmal einen großen Sprung nach vorne gemacht und setzt konsequent die Tiefe fort, die mit Patch 2.55 bereits angedeutet wurde.ff 14 story

In Heavensward ist es die Aufgabe der Spieler, den uralten Krieg zwischen den Drachen und den Ishgarder Dragoons zu beenden. Dabei gilt es nicht nur den Ursprüngen des Konfliktes auf die Schliche zu kommen, sondern auch das Geheimnis um die neue Hauptstadt selbst zu lüften. Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht zu viel über den Verlauf der Geschichte verraten, denn schließlich macht diese einen großen Teil des Reizes an Heavensward aus.

Ab in die Lüfte – Fliegende Reittiere und die Luftschiffe

Jedoch wurde mit Heavensward nicht nur die Handlung gehörig aufpoliert, denn mit der Erweiterung hebt Final Fantasy 14 buchstäblich ab. Auf die fliegenden Reittiere haben sich viele Spieler besonders gefreut, denn sie erlauben es erstmals, die Zonen des Spiels auch aus der Luft zu erkunden.

Das Fliegen ist dabei nicht einfach nur um seiner selbst willen vorhanden, sondern wurde gut in die Geschichte des Spiels und in die Gestaltung der Zonen eingebunden. Bevor ihr in einem Gebiet abheben dürft, müsst ihr erst alle Windätherquellen finden, die auf den weitläufigen Karten versteckt sind. Was zunächst ein wenig nach Gängelei und Timesink klingen mag, erfüllt seinen Zweck jedoch hervorragend: Nur wer bereit ist, zu Fuß auf Erkundungstour zu gehen und viele der Nebenquesten zu meisten, wird die wunderschön gestalteten Zonen auch von oben betrachten dürfen.ff 14 fliegen hinterland

Darf man dann endlich abheben, erhält man Zugang zu vielen neuen Orten, die vorher nicht erreichbar waren. Es ist unglaublich motivierend, jene Gebiete noch einmal ausführlich aus der Luft zu erforschen, die man vorher nur in der Bodenperspektive erleben dufte. Dem Team von Naoki Yoshida ist es so hervorragend gelungen, dieses Feature reibungslos in den Quest- und Spielverlauf einzufügen.

Ebenfalls neu sind die Luftschiffe, die nun von den Freien Gesellschaften konstruiert werden dürfen. Dafür steht die Gesellschafts-Werkstätte zur Verfügung, in der man gemeinsam an Großprojekten arbeiten darf, die von einer einzelnen Person kaum zu realisieren sind. Die Mitglieder der Gesellschaften müssen erst viele unterschiedliche Materialien zusammen tragen, ehe die Bauvorhaben fertig gestellt werden können. Auf diese Weise werden neue Häuserfassaden und auch die begehrten Teile für die Luftschiffe konstruiert.ff 14 werkstatt

Auch wenn die Erkundungsmissionen der Luftschiffe letztendlich automatisch durchgeführt werden, ist es doch schön zu sehen, dass Square Enix mehr Features für die Freien Gesellschaften in das Spiel einbaut. Die Koordination der Rohstoffe für die Gesellschaftsprojekte macht Spaß und bringt die Spieler ein Stück näher zusammen. Ganz nebenbei behalten auch die Waren aus dem niedrigeren Stufenbereich ihren Wert und geben so neuen Handwerkern die Möglichkeit, von Anfang an gewinnbringend zu arbeiten.

Viel zu tun im Endgame

Die Levelphase mag noch so aufregend sein – langfristig wird ein MMO seine Spieler nur halten können, wenn diese genug Beschäftigung im Endgame finden. Hier erfindet Heavensward das Rad nicht neu, sondern orientiert sich an dem, was bereits im Grundspiel erfolgreich war. Erneut gilt es also, die Kampfklassen auf Maximalstufe zu spielen und anschließend in den Endgamedungeons auszurüsten – eine durchaus zeitraubende Aufgabe, bedenkt man, dass man mit nur einem einzigen Charakter jede Klasse spielen kann und mit Maschinist, Astrologe und Dunkelritter sogar noch einmal drei neue Jobs hinzu gekommen sind.

Wer sich vorrangig mit dem Handwerk beschäftigt, wird ebenfalls auf seine Kosten kommen. Sammlerstücke bringen frischen Wind in das System und erlauben es, mit Sammel- und Herstellungsberufen einzigartige Gegenstände in einer besonderen Qualitätsstufe zu erschaffen. Diese dienen jedoch nicht dem weiteren Handwerk, sondern können stattdessen gegen neue Rezepte oder seltene Rohstoffe eingetauscht werden.ff 14 alexander front

Für spielerische Herausforderungen sorgen die zwei neuen Primae Bismarck und Ravana und natürlich auch die Raidinstanz Alexander, die heute ihre Pforten öffnet. Diese soll in zwei Schwierigkeitsgraden zur Verfügung stehen und so Gelegenheitsspieler und Profis gleichermaßen fordern. Wie bereits die Verschlungenen Schatten von Bahamut, soll auch Alexander mit zukünftigen Updates stetig erweitert werden.

Heavensward – Unser Fazit

Höher, besser, weiter – so lässt sich die Erweiterung wohl am besten zusammen fassen. A Realm Reborn war bereits ein hervorragendes MMO, dem es nicht umsonst gelungen ist, an die vier Millionen Spieler zu begeistern. Mit Heavensward wurde die Messlatte in Sachen Umfang und Qualität nun noch einmal ein gutes Stück höher gelegt. Yoshidas Team hat das gehalten, was sie uns im Vorfeld versprochen haben – keines der angekündigten Features ist unter den Tisch gefallen und alle geplanten Inhalte haben ausnahmslos ihren Weg in das Spiel gefunden.

Heavensward bietet jedoch nicht nur frisches Futter für alte Hasen, sondern stellt auch die perfekte Gelegenheit für Neu- und Wiedereinsteiger dar. Wer sich längere Zeit nicht mit Final Fantasy 14 beschäftigt hat und wieder einmal einen Blick auf das Spiel werfen möchte, für den ist nun die ideale Gelegenheit gekommen. Heavensward und das aktuelle Endgame sind für alle Spieler gleichermaßen neu, so dass es selbst kompletten Frischlingen leicht fallen sollte, den Anschluss zum Rest der Spielerschaft zu finden.ff 14 endgame

Alles in allem ist Heavensward eine hervorragende Erweiterung, in der an Langeweile nicht zu denken ist. Bedenkt man, dass für die Erweiterung ebenfalls die dreimonatigen Updates geplant sind, mit denen bereits das Grundspiel regelmäßig bereichert wurde, dann steht Final Fantasy 14 eine ereignisreiche Zukunft bevor.

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