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FF 14: Heavensward angespielt! – Unsere Eindrücke zur Mega-Erweiterung

Am 23. Juni wird mit Heavensward die erste Erweiterung für Final Fantasy 14 erscheinen. Um die Vorfreude noch einmal anzuheizen, lud Square Enix in der vergangenen Woche eine Reihe von Journalisten nach Frankreich ein, so dass diese sich selbst von den Qualitäten des Addons überzeugen konnten. Auch wir waren dabei und möchten unsere gesammelten Eindrücke und Erfahrungen hier mit euch teilen.ff 14 artwork heavensward 1

Das Chateau de Challain

Das Chateau de Challain liegt im Wesen Frankreichs und diente als Veranstaltungsort für die Präsentation. Square Enix hat es sich nicht nehmen lassen, dem Schloss einen feierlichen Look zu verpassen, der dem Event mehr als angemessen war. Über dem Eingangsportal und auch in der Haupthalle waren gewaltige Banner angebracht, die direkt für die richtige Stimmung sorgten und deutlich machten, wie stolz man bei Square Enix auf Heavensward ist.

Wir waren uns einig, so könnte auch ein Schloss direkt in Final Fantasy 14 aussehen. Nach dieser ersten Überraschung waren meine Kollegen und ich natürlich gespannt, was uns noch an diesem Tag erwarten würde.

Heavensward im Schnelldurchlauf

Nach unserer Ankunft im Chateau de Challain wurden wir mit einer umfangreichen Präsentation noch weiter auf Heavensward eingestimmt. Auch wenn ich bei MMOZone über viele der Neuerungen bereits berichtet habe, war es doch umwerfend, all diese Features noch einmal gebündelt zu erleben. Erneut ist mir bewusst geworden, wie gewaltig diese Erweiterung wirklich werden wird.

Acht neue Dungeons, fliegende Mounts, neue und größere Zonen, drei neue Klassen, Luftschiffe, eine neue Rasse – dazu noch so viele weitere Neuerungen, dass es unmöglich ist, hier alle aufzuzählen. Das Team von Naoki Yoshida lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, Final Fantasy 14 zu ungeahnter Größe wachsen zu lassen.

Das Hauptszenario soll den Namen „The Dragonsong War“ tragen und an die 50 Stunden Spielzeit in Anspruch nehmen. Auch die neue Titelmusik wurde uns in einem atemberaubenden Trailer offenbart. Diesen wollen wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten:

Der PvP-Bereich soll mit der Erweiterung ebenfalls überarbeitet werden. Die Carteneauer Front wird dabei ein neues Regelwerk erhalten, bei dem die Spieler nicht immer an der selben Stelle der Karte wiederbeleben.

Die neue Raidinstanz Alexander wird in mehreren Schwierigkeitsgraden zur Verfügung stehen. Wem die Verschlungenen Schatten bisher zu anspruchsvoll waren, kann sich hier zuerst an einer leichteren Version der Raids versuchen. Neu ist auch das Token-System, dass Gegenstände nach genügend Raid-Teilnahmen kaufbar macht. So soll großes Pech bei den Itemdrops zukünftig ausgebügelt werden.

Während der Präsentation wurden jedoch nicht nur spielerische Details bekannt gegeben. So wurde uns noch einmal versichert, dass man bei Square Enix noch immer an dem europäischen Datenzentrum arbeite und man dieses noch 2015 fertig stellen will.

Heavensward angespielt!

Schließlich kam der große Moment, auf den ich mich besonders gefreut habe: Wir durften Heavensward zum ersten Mal selbst antesten und all die Neuerungen in der Praxis ausprobieren, die uns eben noch in der Präsentation gezeigt wurden. Dabei konnten wir uns in zwei Zonen frei bewegen, alle Jobs auf maximaler Stufe spielen und auch zwei der neuen Dungeons erkunden.

Hoch in der Luft – Die neuen Zonen

Zuerst habe ich mir eine gute Stunde Zeit genommen, die neuen Zonen ausführlich unter die Lupe zu nehmen. Mit dem fliegenden Choco-Moppel (der nun mit einem Tortenstück an der Schnur zum Abheben motiviert werden muss) habe ich mich auf Rundreise begeben und mir die verschiedenen Orte angesehen.

Bei der ersten Zone handelte es sich um ein zerklüftetes Gebiet, das hauptsächlich aus vielen fliegenden Inseln bestand. Ohne die Flugtiere kam man hier nicht sehr weit – es ist also davon auszugehen, dass man diese bereits besitzt, wenn man hier das erste Mal Fuß fässt. Hier ist mir auch aufgefallen, dass es interessanterweise nicht möglich ist, sich mit den fliegenden Mounts in den Tod zu stürzen. Lässt man sie in der Luft verschwinden, sinken sie erst langsam zu Boden, ehe man von ihnen absteigt.ff 14 hw zone 1

Die Coerthas Western Highlands waren hingegen eine verschneite Zone, die stark an das Hochland von Coerthas erinnerte, insgesamt jedoch deutlich wilder und unerforschter wirkte. Hier ließen sich überall Spuren des Kampfes zwischen den Ishgarder Dragoons und den Drachen finden. Vermutlich wird dies das erste Gebiet sein, das es in der Erweiterung zu erkunden gilt.

Bei meiner Rundreise in den neuen Zonen ist mir besonders deren enorme Größe ins Auge gestochen. Zwar wurde im Vorfeld bereits angekündigt, dass die Gebiete nun 50-100% größer sein werden, jedoch habe ich nicht damit gerechnet, dass das Endergebnis derart beeindruckend ausfallen würde. Auf meine verwunderte Nachfrage hin, versicherte mir der Square Enix-Mitarbeiter mit einem breiten Grinsen, dass ich es bei der gezeigten Karte tatsächlich nur mit einer einzigen Zone zu tun hatte.

Die drei neuen Jobs – Astrologian, Dark Knight und Machinist

Anschließend habe ich mich näher mit den drei neuen Jobs beschäftigt. Auch wenn die Zeit kaum ausreichend war, sich ausführlich mit allen Fähigkeiten (geschweige denn den genauen Skillrotationen) zu befassen, konnte ich mich doch zumindest ein wenig in die verschiedenen Spielweisen einfinden.

Den Astrologian habe ich zuerst angetestet und wie erwartet handelt es sich dabei um einen typischen Heiler – einige Angriffsfähigkeiten, einige Heilfähigkeiten und den Cleric-Buff, um zwischen beiden zu wechseln. Interessant ist hier natürlich seine Fähigkeit, verschiedene Karten zu ziehen und diese anschließend im Kampf zu verwenden. Meine ursprünglichen Befürchtungen, nach denen dieses System zu glücksabhängig werden könnte, haben sich jedoch nicht bestätigt. Die Karten bieten Buffs, die zwar Nice-To-Have sind, jedoch niemals zwingend notwendig erscheinen.

Der Dark Knight ist grundlegend ein Tank, kann jedoch eine dunkle Aura aktivieren. Diese zehrt stetig an seinen Magiepunkten, erhöht gleichzeitig jedoch auch seinen ausgeteilten Schaden und schaltet sogar neue Fähigkeiten frei. Das System wirkt vielseitig und lässt verschiedene Einsatzbereiche zu. Bei Raidbossen, bei denen nur ab und an ein zweiter Tank benötigt wird, stellt der Dark Knight also eine ideale Ergänzung dar.

Viele Spieler freuen sich besonders auf den Machinisten und ich kann versichern, dass die Vorfreude durchaus berechtigt ist. Neben einer Menge cooler Animationen, macht die Munitionsverwaltung den Hauptreiz bei diesem Job aus. Solange er noch über Munition verfügt, werden viele Fähigkeiten verstärkt, verbrauchen jedoch auch jeweils eine oder zwei Munitions-Aufladungen. Zusätzlich gibt es Kommandos, bei deren Einsatz eine Chance besteht, dass eine folgende Fähigkeit keine Munition verbraucht. Schnell wird deutlich, dass der Machinist über keine feste Rotation verfügt, sondern seine Fähigkeiten je nach Menge der restlichen Munition anders anwenden muss.

Doch auch die alten Jobs wurden von Square Enix nicht vergessen und haben jeweils neue Fähigkeiten erhalten, die durchaus sinnvolle Ergänzungen zu den bisherigen Kommandos bieten. Stärken wurden weiter ausgebaut und Schwächen gezielt ausgebügelt. So dürfen sich beispielsweise Barden-Spieler über einen neuen Song freuen, der nur ihren eigenen Schaden pusht.

Die Dungeons und mein eigenes Luftschiff

Nachdem ich mich mit den Klassen beschäftigt habe, wollte ich auch die zwei Dungeons ausprobieren, die uns zur Verfügung standen. Eine Gruppe war unter den Kollegen schnell gefunden und so haben wir uns direkt ins Abenteuer gestürzt. Die Dungeons sind dabei ähnlich linear gehalten, wie man dies aus A Realm Reborn gewohnt ist, wirken grafisch jedoch deutlich detaillierter und aufwendiger gestaltet.

Zuerst mussten wir uns durch eine finstere Bibliothek kämpfen, bei der es ein Wiedersehen mit der Dämonenwall (dem Demon Bookshell) gab. Die hat nun einige neue Tricks auf Lager und erfordert auch neue Taktiken und Vorgehensweisen, um gegen sie bestehen zu können.

Anschließend haben wir uns einen Dungeon angesehen, der in einem Außen- und Höhlenareal spielt. Hier bekamen wir es mit einer Vielzahl verschiedener Giftpflanzen zu tun, die uns jeweils auf unterschiedliche Weise das Leben schwer machten. Interessant war hier auch ein Boss, der eindeutig einige Verhaltensmuster und Fähigkeiten von Raflesia an den Tag legte. Ob auch in anderen Dungeons die verschiedenen Endgegner aus den Verschlungenen Schatten ihr Comeback feiern dürfen, ist jedoch nicht bekannt.ff 14 hw luftschiffe

Natürlich habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, mein eigenes Luftschiff zusammen zu stellen. Dafür musste ich mich in die Werkstatt unserer Freien Gesellschaft begeben und konnte dort mit Hilfe eines Projektors die verschiedenen Teile ausprobieren, die mir zur Verfügung standen. Leider konnte ich den Bau nicht komplettieren, weswegen ich das fertige Luftschiff nicht zu sehen bekam. Das Vorschau-Hologramm wirkte jedoch vielversprechend und die unterschiedlichen Teile lassen viele verschiedene optische Varianten zu. Wenn ihr mehr über den Bau der Luftschiffe wissen wollt, empfehlen wir euch einen Blick auf unser Interview mit Naoki Yoshida, wo er uns zu diesem Feature ausführlich Rede und Antwort stand.

Gab es denn sonst noch etwas Neues zu entdecken? – Natürlich:

Brofist!
Brofist!

Fazit – Unsere Meinung zu Heavensward

Wow, ich muss sagen, dieser Nachmittag hat mich wirklich umgehauen. Natürlich ist es unmöglich, nach wenigen Spielstunden bereits ein abschließendes Urteil über so ein umfangreiches Projekt wie Heavensward zu fällen – noch dazu, da ich viele Features auch während der Anspielzeit noch gar nicht ausprobieren konnte. Über das Endgame können wir genauso wenig berichten, wie über das neue Handwerk oder die Geschichte von Heavensward.

Eines lässt sich jedoch bereits mit Sicherheit sagen: Heavensward wird ganz groß! Square Enix lässt es sich nicht nehmen, viele Aspekte des Spiels zu überarbeiten und neu zu gestalten. Dennoch gelingt es dem Team um Naoki Yoshida stets, den bisherigen Charme und das gewohnte Spielgefühl von Final Fantasy 14 nicht aus den Augen zu verlieren. Fans werden sich ohne Zweifel direkt heimisch fühlen und dürfen sich auf tonnenweise neue Features und Inhalte freuen.

Wer seinen Account eingestellt hat, für den ist nun die ideale Gelegenheit gekommen, wieder in Final Fantasy 14 einzusteigen. Die Chancen und Voraussetzungen sind für alle Spieler gleich und viele Rückkehrer und Neuankömmlinge werden die bisherigen Strukturen der Freien Gesellschaften gehörig aufmischen. Es ist also eine spannende Zeit, die uns hier erwartet.

Alles was nun noch bleibt, ist sich bis zum 19. Juni zu gedulden. Dann nämlich wird Heavensward allen Vorbestellern zur Verfügung stehen und ihnen erstmals die Gelegenheit geben, selbst Fuß in dieser fantastischen Welt zu fassen. Noch mehr Informationen zu Heavensward erfahrt ihr in unserem ausführlichen Interview mit Naoki Yoshida. Eine Übersicht über die Features der Erweiterung könnt ihr euch hier ansehen. Hier erfahrt ihr, wie ihr Heavensward günstig und bequem vorbestellen könnt.

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2 Kommentare

  1. Schöner Artikel, aber bitte lasst nochmal die Rechtschreibfehler nachschauen.

  2. Ich freu mich schon total!
    Endlich können die Flattermänner fliegen! (Wobei ich trotz Tortenstück staune, dass der Moppel es überhaupt schafft o.o)

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