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DOTA 2 – Blizzard und Valve einigen sich auf Namensverwendung

Dota 2 - Streit um NamensrechteDota 2 schlägt schon vor seiner Veröffentlichung ordentliche Wellen und versetzt nicht nur wartende Fans in helle Aufgregung. Einer der größten Streitpunkte der letzten Jahre ist ganz eindeutig der rechtliche Schritt von Seitens  Valve, sich den Namen DotA schützen zu lassen. Insbesondere Blizzard verwunderte dieser Schritt, da DotA zuvor ein freier Begriff der Warcraft 3 und Starcraft 2 Modder Community war. Diese Community entwickelte vor mehr als 7 Jahren die ersten Versionen des Warcraft 3 Mods, Defence of the Ancients (DotA). Einer der führenden Köpfe der Mod-Szene war zu diesem Zeitpunkt Abdul Ismail, welcher besser bekannt ist unter seinem Pseudonym „IceFrog“ . Seit 2010 entwickelt mittlerweile Valve und Icefrog den heiss erwarteten Titel DOTA2.

Überraschende Wendung

Obwohl Blizzard rein rechtlich einen guten Ansatz für eine Namensschützung hatte, verständigte man sich nun auf eine aussergerichtliche Lösung des übergreifenden DotA-Problems. Blizzard erhählt oder behält die Rechte, den Namen weiterin seiner Community und insbesondere der Mod-Szene rund um Warcraft 3 und Starcraft 2 zur Verfügung zu stellen und Valve behält die Rechte an der kommerziellen Nutzung des Namen DotA.

Rob Pardo, Executive-Vice-President für den Bereich Game-Design bei Blizzard aüßerte sich in einer Presseerklärung:

„Sowohl Blizzard als auch Valve haben verstanden, dass die Spieler am Ende einfach nur die Möglichkeit haben möchten, die Spiele zu spielen, auf die sie sich freuen. Wir sind deshalb sehr glücklich, zu einer Übereinkunft gekommen zu sein, die uns beiden dabei hilft, genau darauf fokussiert zu bleiben. Als Teil der Vereinbarung werden wir den Namen von Blizzard DOTA zu Blizzard All-Stars ändern, was im Grunde genommen das Design des Spiels sogar deutlich besser reflektiert. Wir werden hierzu in Kürze weitere Details preisgeben.“

Valve-Präsident Gabe Newell äußerte sich ähnlich:

„Wir sind sehr zufrieden mit Blizzard zu einer Vereinbarung gekommen zu sein, ohne die Dinge ausufern zu lassen, wovon am Ende niemand profitiert hätte. Wir beide möchten uns auf die Dinge fokussieren, auf die unsere Fans Wert legen, nämlich auf das Kreieren und Ausliefern von großartigen Spielen für unsere Communities.“

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