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Atlas Reactor in London angespielt

Trion, der Entwickler von Rift, Defiance und ArcheAge, hat uns nach London eingeladen, um ihren neuen Titel Atlas Reactor anzuspielen.

Wir sind dieser Einladung sehr gerne gefolgt und haben uns angeschaut, wie sich ein simultan rundenbasierendes PvP Battle Arena Spiel anfühlt.

London und die Location

Trion hat nicht nur für eine angenehme Anreise gesorgt, sondern auch für die ausgewogene Ernährung. Da aber bis zum Event noch ein wenig Zeit war, nutzte ich diese, um London anzuschauen. An sich eine schöne Stadt, wenn man dunkle Ecken meidet, da es dort gerne mal etwas unangenehm riecht.

Ein Muss ist natürlich ein Foto vom Big Ben und dem London Eye. Da es der wärmste Tag in diesem Jahr war und die Sonne schien, ist es sogar ein recht ansehnliches Foto geworden! Glück gehabt!

Leider war keine Zeit mehr, um noch an den Buckingham Palast zu fahren und ein Foto mit den Wachen zu machen, weshalb es dann zurück zur Location ging.

Nach dem uns ca. 5 Minuten die wichtigsten Informationen zum Spiel mitgeteilt wurden, hieß es: Learning by Doing!

Atlas Reactor – Taktik statt Action

Es ist ein bisher unbekanntes Konzept, 4 gegen 4 auf einer Karte, die in Felder eingeteilt ist und rundenbasierend, simultan gespielt wird.

Man hat auch in Atlas Reactor Action, allerdings kann man währenddessen keinen Einfluss mehr nehmen und ist nur noch Zuschauer.

Es geht los mit der Auswahl eines Helden, in Atlas Reactor Freelancer genannt, von denen zum aktuellen Zeitpunkt 19 im Spiel verfügbar sind und in Firepower, Frontline und Support unterteilt sind. 5 weitere sind bereits in der Pipeline und werden so schnell wie möglich ins Spiel integriert. Trions Plan ist es, nach Release jeden Monat einen neuen Freelancer ins Spiel zu implementieren.

Danach wählt man noch, ähnlich wie bei League of Legends die Summoner Spells, Catalyst Zauber, die man allerdings pro Spiel nur einmal benutzen kann.

Auch können die Spells, wie in Diablo 3 mit Runen, verändert werden, bevor das Spiel startet. Man spielt maximal 20 Runden und Sieger ist, wer zuerst 5 Gegner erledigt hat beziehungsweise, welches Team am Ende die meisten Kills hat.

Zu Anfang einer Runde haben beide Teams 20 Sekunden Zeit, ihren Zug zu planen, um anschließend zuzusehen, wie die Züge der Spieler ausgeführt werden. Dabei sind sowohl Spells, als auch der Ablauf der Ausführungs-Modus in 4 Kategorien unterteilt. In der Prepphase werden Fallen, Buffs und Schilde verteilt. In der Dashphase können Spieler Angriffen ausweichen oder Gegner anchargen, bevor es in der Blastphase darum geht, dem Gegner Schaden zuzufügen. Die letzte Phase ist die Movementphase, in der man sich besser positionieren kann oder Power-Ups, die auf der Karte verteilt sind, einsammeln kann.

So spielten wir also Atlas Reactor und wurden währenddessen von den Entwicklern unterstützt, die gleichzeitig unsere Fragen beantworteten. Nach ein paar Runden war man schon recht vertraut mit dem, bis zu dem Zeitpunkt ungewohnten, System. Zug tätigen, einloggen und anschauen ob der Gegner am Ende der Runde mehr oder weniger Schaden gemacht hat oder ob man vielleicht sogar schon gewonnen hat.

Um das Ganze etwas besser zu veranschaulichen, haben die Entwickler ein Video veröffentlicht.

Atlas Reactor – Free2Play war gestern

Atlas Reactor Preise

Eigentlich planten die Entwickler, Atlas Reactor als Free2Play Spiel zu veröffentlichen. Entschieden sich aber mitten in der Entwicklung dagegen. Skins etc. wollte Trion verkaufen. Mit Release werden diese aber in Lootkisten zu finden sein und somit hat man die Chance, sich alles zu erspielen.

Atlas Reactor kann auf der offiziellen Seite vorbestellt werden. Der Vorbestellerpreis liegt aktuell bei 20 Dollar und beinhaltet direkten Beta Zugang. Wer auf weitere InGame Vorteile Wert legt, kann auch mehr Geld ausgeben und bekommt somit unter anderem Skins und Taunts.

Für alle, die sich das Spiel zu erst anschauen wollen, bevor sie es kaufen, plant Trion, eine Testversion mit wöchentlich wechselnder Freelancer-Auswahl einzuführen.

Unser Fazit zu Atlas Reactor

Der comic-hafte Stil von Atlas Reactor in Verbindung mit dem interessanten Spielkonzept könnte Atlas Reactor zu einem erfolgreichen Titel in der eSport Szene werden lassen. Das simultan rundenbasierende Spielprinzip sorgt für Abwechslung in dem, ansonsten auf Reaktionsgeschwindigkeit ausgelegten, PvP Battle Arena Genre. Taktik und Teamplay stehen in Atlas Reactor an vorderster Stelle und wir können euch nur empfehlen, es mindestens einmal selbst zu testen!

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